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Sambuca

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Sambuca – Ein Stück italienisches Lebensgefühl

Sambuca ist italienisches Lebensgefühl und gehört zur dortigen Kultur, wie Prosecco, Vino und Café. Seit Jahrhunderten schon existiert die Tradition, Anisliköre im eigenen Haus zu brennen. Erste Belege für einen solchen Sambuca finden sich im Latium, als man begann, Alkohol mit Gewürzen wie Anis, Sternanis und Süßholz zu versehen.

Namentliche Ursprünge

Der etymologische Ursprung ist dabei bis heute nicht vollständig geklärt, denn ob er nun vom „sambuco“, dem italienischen Wort für Holunder abstammt, ist eher ungewiss, da Holunder nur bedingt im Sambuca enthalten ist. Einer anderen Theorie zufolge bezieht sich Sambuca auf die Flotte der Sarazenen, die „sambuco“ genannt wurden und Gewürze aus dem Nahen Osten nach Italien brachten. Wie dem auch sei, Sambuca ist heute definitiv ein fest verankerter Teil der italienischen Kultur und schafft es in den letzten Jahren immer mehr, dass auch Deutschland und der Rest der Welt seinem Charme erliegt.

Wie schmeckt Sambuca und wie serviere ich ihn?

Ganz klar: Sambuca ist ein Anislikör und als solcher verströmt er auch ebenjenen typischen, lakritzähnlichen Geschmack, der mit einem Hauch Süße versehen ist. Dabei ist er jedoch weniger „lieblich“ als seine Brüder, die Fruchtliköre, und weiß auch Freunde des „herberen“ Genusses zufrieden zu stellen.

Und: die Tradition der Anisdestillate ist dabei nicht eine rein italienische Erfindung, sondern in vielen mediterran-südlichen Gebieten beliebt. Vom griechischen Ouzo und türkischen Raki bis zum südfranzösischen Pastis genießt man Anisspirituosen und feiert sie als Teil eines entschleunigten Lebensstils, der den Genuss an erste Stelle stellt.

Ob man seinen Anisschnaps nun eisgekühlt serviert oder mit Wasser verdünnt, Anisliköre sind der Star nach einem gelungenen Dinner und werden von daher äußerst gerne als Digestif getrunken.

In Italien? Serviert man seinen Sambuca auch gerne einmal „con la mosca“. Diese Tradition, geht auf die Legende einer alten Dame aus Italien zurück, die jedes Mal, wenn sie ihren selbstgebrannten Sambuca kredenzen wollte, drei Fliegen (moscas) auf den Gläsern sitzen sah. Angelockt von der Süße des Likörs geschah dies eines ums andere Mal. Heute gibt man anstelle der drei Fliegen, drei Kaffeebohnen mit hinzu und zündet den Sambuca beim Servieren an, um zu garantieren, dass die „Fliegen“ auch wirklich tot sind. Ein weiterer Vorteil: die Bohnen werden so für einige Sekunden geröstet.

Was so gut funktioniert, kann man natürlich auch variieren und so serviert man Sambuca auch gerne einmal als Schuss in einem Espresso.

Bekannte Sambuca Marken

Zu den ganz großen Sambuca Marken zählen ohne Zweifel Molinari Sambuca sowie Romana und Lagonda. Auch Luxardo und Il Santo spielen hier mit und präsentieren große Traditionsliköre.

Auch der Hersteller klassischer Amaros, also italienischer Kräuterliköre, Ramazzotti kann sich der großen Tradition des Sambuca nicht widersetzen und nahm in sein Sortiment neben Aperitivo Rosato und Ramazzotti Amaro auch einen Ramazzotti Sambuca mit auf. Eine weise Entscheidung und ein köstliches Ergebnis.