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Fernando de Castilla

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Fernando de Castilla

Die Brandys der Marke Fernando de Castilla sind Spitzenprodukte der gleichnamigen Bodegas im Herzen des Zentrums der Sherry-Produktion, Jerez de la Frontera. Den Namen "Rey Fernando de Castilla" trägt der Familienbetrieb zu Ehren von Ferdinand III. von Kastilien, dem Heiligen, der von 1230 bis 1252 als König über Kastilien und Leon herrschte und größten Anteil am Erfolg der Reconquista hatte, die bis 1250 zur Befreiung weiter Teile Spaniens von der muslimischen Herrschaft und 1492 zur endgültigen Vertreibung der Mauren aus Spanien führte.

Bereits seit der Gründung im Jahr 1837 wurden in den Bodegas Rey Fernando de Castilla hochwertige Sherrys und Brandys hergestellt, die sich bei Kennern und Genießern in ganz Spanien einen Namen erworben hatten. Auf dieser Grundlage konnte der ursprünglich aus Norwegen stammende Jan Pettersen, der zuvor 15 Jahre Erfahrung in der Sherry- und Brandy Herstellung bei Osborne gesammelt hatte, nach der Übernahme der Bodegas Rey Fernando de Castilla 1999 weitermachen.

Durch seine ebenso innovativen wie unbedingter Qualität verpflichteten Grundsätze gelang es Pettersen, vor allem die Brandys von Rey Fernando de Castilla nochmals zu verbessern und sie so zur qualitativen Spitze der spanischen Brandys zu erheben. Heute exportiert das Unternehmen, das zu den Gründungsmitgliedern der D.O. Brandy de Jerez zählt, in mehr als 40 Länder der Welt.

Grundlage für diese edlen Brandys sind natürlich die Reben aus dem Sherry-Anbaugebiet, das sich im weltberühmten Sherry-Dreieck zwischen El Puerto de Sante María, Sanlúcar de Barrameda und Jerez de la Frontera ausdehnt. Das hiesige Terroir besteht aus beinahe weißen Kreideböden, wie man sie sonst eigentlich nur noch in der französischen Champagne findet. Diese porösen Böden verfügen über einen hohen Anteil von Kieselerde und Kalk und sind hervorragende Wasserspeicher, welche die darauf angepflanzten Weinstöcke auch in den extrem trockenen und heißen spanischen Sommern mit genügend Wasser versorgen. Für eine leichte zusätzliche Feuchte sorgen die Westwinde, die vom Atlantik her das gesamte Gebiet bestreichen. Hier werden vor allem die alten Sorten Palomino, Pedro Ximénez und Moscatel angebaut, welche hervorragende Weine ergeben, die sich sowohl durch ihre Feinheit als auch durch ihren hohen Aromengehalt auszeichnen.

Die aus den sorgfältig gelesenen und mehrfach auf ihre Qualität hin überprüften Trauben erzeugten Grundweine werden in den Bodegas Rey Fernando de Castilla in Handarbeit zu Brandys der Extraklasse verarbeitet, wobei ausschließlich eine alte Pot Still-Anlage mit Kupferbrennblase Verwendung findet, die man im französischen Cognac-Gebiet als "alambic" bezeichnet. Nach dem sorgfältigen Brand werden die jungen Destillate für die Solera Brandys im aus der Sherry-Herstellung bekannten Solera-Verfahren über viele Jahre hinweg vermählt, wodurch hochwertigste Solera Brandys von stets gleichbleibender Qualität erzeugt werden.

Für die Brandys der Reihe "Artesanos" werden die Destillate hingegen zunächst in neuen Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche gelagert, um dann noch für eine Reihe von Jahren in ausgewählten ehemaligen Sherry-Fässern nachzureifen, wofür entweder Amontillado- oder Oloroso-Fässer aus der eigenen Sherry-Produktion dienen.