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Baron de Ley

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Baron de Ley Wein

Baron de Ley ist ein Weingut aus der Rioja Gegend Spaniens, das für feinste Reserva Weine, große Traditionen und zugleich innovative Neuerungen steht. Hier wird Qualität groß geschrieben und hier baut man auf Handarbeit, vereint mit neuesten Techniken. Ein echter Geheimtipp für Wein Liebhaber.

Baron de Ley – Das Sortiment

Das Besondere an Weinen von Baron de Ley? Ist zweifelsohne die durchdachte und sorgsame Art der Herstellung, die bereits bei der Ernte beginnt. Denn hier werden sämtliche Trauben per Hand gepflückt, die nach den neuesten Methoden der Önologen zu einem herausragenden Wein geschaffen werden.

Baron de Ley Reserva

Baron de Ley Reserva ist ein Rioja Wein, wie er im Buche steht und so setzt er sich vor allem aus Tempranillo Trauben der Region Mendavia zusammen. Sämtliche Trauben werden per Hand geerntet und nur die besten wandern in den Reserva und werden anschließend für 20 Monate in Barriques Fässern aus amerikanischer Eiche gelagert. Damit er seine Vollmundigkeit und sein Aroma harmonisch ausbilden kann, folgt eine 24-monatige Lagerung in der Flasche.

Baron de Ley Reserva offenbart im Glas eine rubinrot schimmernde Farbe, begleitet von einem Bouquet, das sich intensiv und fruchtig präsentiert. Aromatisch wie geschmacklich ist die aufwendige Art der Herstellung bei jedem Schluck schmeckbar. Kokosnuss und warmer Toffee, begleitet von dezenten Garrigue-Noten der mediterranen Strauchheiden begeistern hier. Begleitet wird alles von einem Aroma nach roten Früchten. Dieser Rioja Wein ist alles, was sich ein Liebhaber spanischer Weine nur wünschen kann: vollmundig und charakterstark, aromatisch und harmonisch ausbalanciert, mit einem sich lange verabschiedenden Abgang.

Erkundigen Sie sich gerne nach bestimmten Jahrgängen des Reservas, auch führen wir verschiedene Größen, je nach Bedarf.

Baron de Ley Gran Reserva

Baron de Ley Gran Reserva ist die Steigerung des Reservas, da er ganze 24 Monate in Barriques Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche lagerte und nach dieser Phase nochmals drei Jahre in der Flasche reifte. Das Ergebnis, man kann es sich denken, ist von großer Eleganz und aromatischer Harmonie geleitet.

Bei Baron de Ley Gran Reserva erwartet uns eine appetitlich rubinrote Farbe, versetzt mit rostfarbenen Schattierungen. Im Bouquet fällt zunächst sein intensives Auftreten auf, geleitet von einem Aroma nach vollreifen Früchten, Röstnoten und einer balsamischen Grundnote nach Kräutern. Am Gaumen entfalten sich feine Tannine, das Mundgefühl bleibt so vollmundig und abgerundet wie es in der Nase angekündigt wird. Das Finish verabschiedet sich mit Aromen von Rosinen und Röstnuancen.

Erkundigen Sie sich gerne nach den verschiedenen Jahrgängen des Gran Reserva, die wir derzeit führen.

Baron de Ley Rosado

Einen solch intensiven Rosé Farbton, der beinah ins Kirschrote übergeht, haben wir selten gesehen. Durchzogen von violettfarbenen Reflexen, ist Baron de Ley Rosado ein mehr als appetitlich zu nennender Genosse der spanischen Rioja Familie, der aus den typischen Trauben der Region, Garnacha und Tempranillo, geschaffen wurde.

Baron de Ley Rosado zeichnet sich durch ein aromatisches Geschmacksbild aus, das an frisch gepflückte Walderdbeeren und –Himbeeren erinnert. Fruchtig, frisch und perfekt für laue Sommerabende geeignet.

Baron de Ley White

Der seidig schimmernde, fahlgelbe Farbton des Baron de Ley Blanco zeigt schon optisch auf, dass wir es mit einem einzigartigen Weißwein aus Spanien zu tun haben. Und in der Tat beweist Baron de Ley White, dass die Rioja Region nicht nur feine Rotweine, sondern auch ausdrucksvolle Weißweine hervorzubringen vermag. Im Falle dieses Blancos sprechen wir von den Traubensorten Viura und Malvasía, die aus den höheren Lagen der Rioja Region stammen und deshalb eine bemerkenswerte Frische und elegante Säure auszubilden vermögen.

Baron de Ley Blanco ist einer jener Weißweine, der exotische Aromen und würzige Kräuternoten offenbart – eingebettet in ein harmonisches Gleichgewicht aus Alkoholgehalt und Säure. Ein feiner Weißwein, den wir in verschiedenen Jahrgängen anbieten. Erkundigen Sie sich hier gerne nach dem Bestand.

Die Herstellung von Baron de Ley Weinen

Kaum eine Kellerei versteht es so wie Baron de Ley Tradition und Moderne in sich zu vereinen. Tradition und Handarbeit, wenn es um die Überprüfung einzelner Schritte und um die sorgsame Behandlung der Trauben und Weine geht. Moderne und technischer Fortschritt, wenn es um die Optimierung einzelner Prozesse geht. Oder haben Sie etwa schon einmal von einem Weingut gehört, das jährlich etwa 850.000 Kilogramm Trauben per Hand liest, nur um davon noch einmal 10-20% auszusortieren? Und diese Trauben dann in mehr als zwanzig verschiedenen Herstellungsmethoden zu bearbeiten, je nachdem was die Önologen bei ihren täglichen Erkundungsgängen als für das Beste erachten? Der Vorteil: jedem Wein gedeiht genau die Behandlung an, die er benötigt. Und ein weiterer Vorteil ist ohne Zweifel die Tatsache, dass man von Wein zu Wein die Möglichkeit erhält, die Qualität immer mehr zu steigern.

Betrachtet man die Herstellung von Baron de Ley Weinen so wird klar, dass hier Qualität vor Quantität siegt. Um Weinberge wie Weintrauben so schonend wie möglich zu behandeln, werden sämtliche 850.000 kg per Hand geerntet. In den Kellereien wird die „Spreu vom Weizen“ getrennt und nur einwandfreie Trauben von bester Qualität sind es wert, gekeltert zu werden. Ein weiterer Pluspunkt der Herstellung sind ohne Zweifel auch die kurzen Wege von den Weinbergen zu den Kellern des Klosters von Imas, die eine unerwünschte Gärung vermeiden.

Was wären erstklassige Weine ohne Lagerung in Holzfässern? Baron de Ley besitzt ausgedehnte Keller, in welchen sich insgesamt 15.000 Barriques aus französischer und amerikanischer Eiche befinden. Hier kommt die neueste Technik zum Einsatz, die für die perfekte Luftfeuchtigkeit und Temperatur in den Kellern sorgt. Und ebenjene fortschrittliche Technik wird auch bei der Flaschenabfüllung eingesetzt, damit der Wein so schonend wie möglich umgefüllt wird.

Nach der Flaschenabfüllung wandert der Wein für einige Zeit in spezielle Halterungen, die Platz für 4,5 Millionen Flaschen bieten und dafür sorgen, dass die Weine ihre volle Harmonie und Abrundung erfahren und im perfekten Zustand an den Endkunden weitergereicht werden. Während Crianza Weine mindestens 18 Monate Flaschenreifung erfahren, sind es bei Reserva Weine zwei Jahre und im Fall der Gran Reserva sogar ganze drei Jahre.

Noch ein Wort zu den Weinbergen: Baron de Ley zählt zu den Geheimtipps unter den Rioja Weinen, dessen Anbaugebiet sich mitten in der legendären spanischen Weinbauregion befindet. Die einzelnen Weingebiete des Hauses sind dabei nicht nur hervorragende Lagen, sondern auch Grund und Boden für spannende Projekte, denn unter anderem plante man hier seit kurzem auch das Bepflanzen neuer Rebsorten, die typisch für die Region sind, so beispielsweise Garnacha (weiß und rot), Maturana, Verdejo und Chardonnay.

Die Geschichte des Hauses

Wer einen Blick auf die warmen Sandsteinmauern des Anwesens von Baron de Ley wirft, dem wird schnell klar, dass hier Tradition und eine lange Geschichte prägend waren und bis heute sind. Ursprünglich stand dabei jedoch nicht der Weinbau im Vordergrund, denn der Graf von Eguía ließ das herrschaftliche Gebäude im Jahr 1548 als feste Burg erbauen. Der Graf wusste die strategisch wichtige Lage zwischen Navarra und der kastilisch-aragonesischen Krone zu schätzen, die eine essenzielle, wenn auch fehdenreiche Grenze markierte. Als die Lage sich beruhigte, verlor jedoch auch die Festung von Imas an Bedeutung und Graf Eguías begann seinen Blick gen Burg von Monjardín zu richten. Ein Tauschhandel kam zustande, bei welchem die Burg Imas von nun an in die Hände benediktinischer Mönche gelangte.

Die benediktinischen Mönche von Imas nutzten die besseren klimatischen wie geographischen Bedingungen und das große Wasservorkommen auf ihre ganz eigene Art und Weise indem sie begannen, die Weinreben zu kultivieren und in den Handel mit Wollschafen einzusteigen.

Wie viele andere Klöster und kirchlichen Besitztümer, so fiel auch das Kloster von Imas der Säkularisierung im Jahr 1836 zum Opfer. Es folgten einige Besitzerwechsel, bei welchen sich vor allem das Ehepaar Donato Jiménez und Agueda de Mauleón hervortaten, da diese das Anwesen in neue Glanzzeiten führten, indem sie es das erste Mal als eigenständige landwirtschaftliche Einheit verwalteten.

Heute freilich widmet man sich im Kloster von Imas mit großer Hingabe dem Wein. Dabei ist das Anwesen nicht nur Firmensitz, sondern hat wichtige Funktionen der Herstellung inne, von den Weinkellern bis zu den nahe gelegenen Weinbergen.