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Whisky Marken

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Whisky Marken

Kaum eine Spirituose bietet einen so spannenden Markt wie Whisky. Das kann natürlich vor allem für Einsteiger schwierig sein, denn haben diese nun schon einmal die Entscheidung bewältigt, ob es Malt oder Rye, Blended oder Bourbon sein soll, dann steht die Wahl an, sich für eine Whisky Marke zu entscheiden. Alleine BottleWorld führt eine riesige Auswahl an über 600 verschiedenen Abfüllungen, die von großen Klassikern bis zu exklusiven Sondereditionen reichen.

Um Ihnen die Wahl etwas zu erleichtern, geben wir Ihnen hier nun gerne Aufschluss über unsere wichtigsten und interessantesten Whisky Marken.

Die Schotten – Hier regiert die Gerste

Bis heute zählen die Schotten zur Königsklasse der Whiskys. Sie sind diejenigen, die die Meinungen am meisten zu spalten wissen. Und sie sind diejenigen, die am meisten Sammler und Liebhaber anzulocken vermögen.

Schottische Whiskys sind generell meistens Malts, also Destillate aus gemälzter Gerste. Auch Grain Whiskys werden gerade in den Lowlands gerne angebaut, doch abgesehen von beispielsweise Haig Club, werden diese weniger klassisch abgefüllt und verkauft, denn für Blended Whiskys weiterverwendet.

Blended Scotch

Blends sind meist eine Mischung aus Grain sowie Malt Whisky und machen mit Abstand die größte Masse und den größten Umsatz in der Scotch Whisky Produktion aus. Wir brauchen hier nur Chivas Regal, Ballantine’s und Johnnie Walker zu nennen. Gefällig, milder als die kräftigen Single Malts und große Klassiker – auch hinter der Bar.

Die Single Malt Regionen Schottlands

Apropos Single Malt: als solcher darf sich ein Whisky aus gemälzter Gerste bezeichnen, wenn er aus einer einzelnen Destillerie stammt. So wie es bei den meisten schottischen Whiskys ist, die wir anbieten. Wenn es um Single Malt geht, unterteilt man Schottland üblicherweise meist nochmals in die vergleichsweise milden Lowlands, die maritim würzigen Highlands, die jodhaltig, kräftigen Inseln, die heidekrautgeschwängerten, edlen Speyside Perlen und natürlich die winzige Insel Islay, die mit den großen Torfriesen aufwartet.

Wie oben bereits kurz erwähnt, sind die Lowlands vor allem für ihre Blended und Grain Produktion bekannt, an Single Malts führen sie vor allem Auchentoshan und Glenkinchie. Demgegenüber sind die obenauf angrenzenden Highlands deutlich tatkräftiger, was die Malt Produktion betrifft. Große Klassiker und namhafte Destillerien sind hier Oban und Glenmorangie, Ardmore, Dalwhinnie und Macallan, Dalmore und Glengoyne, An Cnoc und Edradour.

Die Speyside ist die mit Abstand „fleißigste“ Region. Statten Sie dieser einen Besuch ab, werden Sie schnell bemerken, dass sich am Whisky Trail eine bekannte Brennerei an die nächste reiht. Glenfiddich und Cardhu, Tomintoul, Glenlivet, Aberlour, Balvenie und Singleton sowie Cragganmore und Glenfarclas um nur einige wenige zu nennen. Speyside Whiskys haben den Ruf, besonders fein und ausgeklügelt im Geschmack zu sein. Getrocknete Früchte, Honig und Karamell, Heidekraut und malzige Nuancen sind typische Geschmacksrichtungen, die sich hier präsentieren. Zu eigen ist ihnen auch ein nur dezenter, schwacher Torfgeschmack, der ihn gefälliger als seine benachbarten Brüder macht.

Gefällig? Das ist nicht unbedingt eine Bezeichnung, die Genießern von Islay Whiskys wie Caol Ila, Ardbeg, Lagavulin, Laphroaig, Bunnahabhain oder Bruichladdich und Octomore einfällt. Hier weiß man jodhaltige, beinah medizinisch zu nennende Whiskys von großer Torfigkeit zu schätzen. Malz, Tabak, Leder fallen hier als geschmackliche Begriffe und wirken so auf den ersten Blick wenig einladend. Doch für nicht wenige Scotch Trinker macht Islay die Spitze der Whisky Industrie aus.

Die Inseln wie Skye mit Talisker, Jura mit ihrem Isles of Jura und Orkney mit Highland Park vervollständigen das Whisky Bild.

Die Iren – Mild und gefällig

In der Überschrift haben wir es bereits angekündigt: irische Whiskeys gelten im Vergleich zu den Schotten als milder und gefälliger. In erster Linie ist dies in der Herstellung auf zwei essenzielle Unterscheidungen zurückzuführen. Nummer Eins: in Irland wird (meist) dreifach destilliert, während man in Schottland zum allergrößten Teil zwei Destilliervorgänge vornimmt. Und je öfter destilliert wird, desto milder wird das Endergebnis. Nummer Zwei: in Irland ist es weniger üblich, die Gerste über Torffeuer zu trocknen. Je länger man dies tut, desto torfiger und rauchiger der Whisky. Ganz klar, dass man auf Islay mit Vorliebe über Torffeuern darrt. Große Ausnahme in Irland ist hier Connemara, die zweifach brennen und über Torffeuern ihre Gerste trocknen. Tullamore Dew, Bushmills, Jameson und Co. halten sich an die klassische irische Weise.

Die USA – Bourbon & Rye

Als europäische Einwanderer begannen in die USA auszuwandern, wollte man dort natürlich nicht auf seine Destillate verzichten. Schottisch und Irisch stämmige begannen natürlich alsbald mit dem Herstellen von „uisge beatha“, dem Wasser des Lebens. Doch schnell musste man hier feststellen, dass Gerste längst nicht so gut gedieh wie in der Heimat. Dafür hatte man in Kentucky, Tennessee und Pennsylvania mit anderem Getreide Erfolg: Roggen und Mais. So kam es schnell, dass der Rye und der Bourbon geboren wurden. Ab in stark ausgekohlte neue Fässer und fertig war der süßere, sanftmütigere Bourbon wie Four Roses, Jim Beam und Jack Daniel’s. Und Rye? Der war vor den Zeiten der Prohibition die Nummer 1 in seiner Heimat gewesen und punktete mit würzigem, charakterstarkem Aroma. Austesten kann man diesen Rye, der gerade sein Revival feiert, unter anderem von Bulleit Rye, Koval, Jim Beam oder auch 1776 Rye verkosten.

Auch Kanada ist übrigens mit Crown Royal gut vertreten bei BottleWorld.

Japan – Auf dem aufstrebenden Ast

Die Japaner sind große Whisky Fans und so verwundert es nicht, dass sie sich nach und nach auch selbst in der Produktion betätigen. Das übrigens nicht mit wenigem Erfolg: 2015 und 2016 war ein Japaner zum besten Blended Whisky der Welt gekürt worden. Und mit Hibiki, Nikka, Togouchi und Co. verwundert es nicht. Diese wissen den Malt und Blended Markt gekonnt zu erweitern.

Deutschland – Klein aber oho

Heimische Whisky Liebhaber freut es sehr, dass mittlerweile auch Deutschland kräftig mitmischt. Hier tut sich unter anderem Bayern hervor und begeistert mit seinem Slyrs der Lantenhammer Brennerei und auch dem Grain Whisky „Der Rebell“ der jungen Brennerin Franziska. Aureum von Ziegler darf bei deutschen Whiskys auch nicht unerwähnt bleiben. Ebenso wie Stonewood der Schraml Destillerie sowie Senft Bodensee Whiskey.

Gerade Slyrs bemüht sich stets um innovative, neue Ideen und probiert mit Fässern und Höhenlagerungen sowie Likör Varianten ein großes, vielseitiges Sortiment zu präsentieren.

Schmökern Sie gerne durch BottleWorlds vielseitiges Sortiment und lernen Sie bekannte und eher unbekannte Whisky Marken kennen.