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Wasser

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Premium Wasser

Im alltäglichen Leben kann es schnell passieren, dass wir Menschen, die wir gut versorgt mit Wasser sind, vergessen, wie wichtig dieses eigentlich für uns ist. Dabei brauchen wir bloß in weiter entfernte Länder zu sehen oder einen raschen Blick durch die Geschichte zurück zu werfen und wir werden feststellen: Wasser war und ist seit jeher eines der wichtigsten Bestandteile unseres Lebens und bis heute eine Naturgewalt, auf deren Launen wir angewiesen sind.

So war unsere Geschichte von den frühesten Kulturen bis heute auch dadurch geprägt, inwiefern die flüssigen Ressourcen vorhanden waren, denn zu viel Wasser konnte ebenso verheerende Folgen haben, wie zu wenig. Gewaltige Wassermassen, die Dörfer überfluteten, ein "Zu viel" an Regen, das man sich nicht erklären konnte ebenso wie das segnende Nass, das bis heute verantwortlich dafür ist, dass eine bunte Blütenvielfalt jeden Frühling wieder sprießt und unsere Felder ihr Korn austreiben. Wasser war und ist bis heute allumfassend in unser Leben eingebunden sowie lebensbestimmend und hatte bereits in frühesten Kulturen zur Folge, dass man das unerklärliche Phänomen in Religion wie Philosophie behandelte. Von Kulten im alten Ägypten, die ihre Jahreszeiten vom Nil abhängig machten bis zur populären antiken Vier-Elemente-Lehre, die das gesamte Mittelalter prägte und von solch bekannten Philosophen wie Aristoteles und Platon unterstützt worden war: Wasser war stets ein wichtiger Bestandteil.

Auch in heutigen Philosophien und Religionen spielt Wasser weiterhin eine bedeutende Rolle. Man denke dabei nur an die rituelle Waschung im Islam vor jedem Moschee-Besuch, bzw. jedem Gebetsgang. Und im Christentum geschieht die Taufe mithilfe geweihten Wassers, deren Vollzug das Eintreten in die Gemeinschaft des Christentums markiert- eine bedeutsamere Rolle kann Wasser hier kaum zukommen, markiert es doch stets einen gewissen gereinigten Neubeginn und das Wegwaschen alles Sündigen.

 

Was ist Premium Wasser?

Wasser ist nicht nur in Philosophie wie Religion tonangebend sondern auch unser wichtigstes Grundnahrungsmittel, denn ohne Wasser kann der Mensch nur wenige Tage überleben. Doch auch beim Wasser gibt es Qualitätsunterschiede, was mit dem Begriff des Premiumwassers zum Ausdruck gebracht wird. Je nach geografischer Lage der Quelle variieren auch die Inhaltsstoffe dieses Quellwassers. Dabei ist es von entscheidender Relevanz wie Wasser zutage befördert wird, bzw. ob es selbstständig an die Erdoberfläche gelangte.

Als Premiumwasser bezeichnet man zudem nur besonders reines Wasser, welches lediglich minimale Mengen an gelösten Stoffen je Liter enthält. Besitzt Wasser beispielsweise wenig Natrium, spricht das für seine Qualität.

Was für Wasser gibt es?

Es ist klar, dass alles Wasser zunächst einmal eine chemische Verbindung aus Sauerstoff und Wasserstoff ist, das bekannte H2O. Dieses ist als einzige chemische Verbindung der Erde in den Aggregatszuständen flüssig, gasförmig und auch fest vorzufinden. Jedes natürliche Wasser ist dabei von durchsichtiger Färbung sowie größtenteils ohne nennenswerten Eigengeschmack und -geruch. Trotzdem unterscheidet man in der Chemie, genauer gesagt dem Teilgebiet der Wasseranalytik, zwischen diversen Wassertypen, die unter anderem Trink- und Mineralwasser, destilliertes wie Heilwasser, Tafelwasser, Meer- und Süßwasser als auch Grund-, Ab- und Regenwasser beinhalten. Diese besitzen diverse Härtegrade (also die Summe an Calcium und Magnesium) sowie eine unterschiedliche Anzahl an Mineralien und Ähnlichem.

Mineralwasser ist beispielsweise ein sogenanntes Grundwasser, das aus unterirdischen Wasservorkommen stammen muss und direkt am jeweiligen Gewinnungsort abgefüllt zu werden hat. Tafelwasser ist hingegen meist gewöhnliches Trinkwasser, das mit Zutaten angereichert oder derer entzogen wurde.

Premium Wasser – Die Königin unter den Wassern

Wie bereits kurz erwähnt, setzt sich unser Premium Wasser von anderen Wassertypen dadurch ab, dass es von großer Reinheit ist und lediglich minimale Anteile an gelösten Stoffen wie Natrium, Magnesium und Calcium besitzt. Voss Wasser beispielsweise rühmt sich, als artesische Quelle einen besonders niedrigen TDS-Wert zu besitzen, also den Richtwert, der die Anzahl und Werte der enthaltenen Mineralien bestimmt. Artesische Quellen bestehen aus Grundwasser, das ohne jegliche Bohrung oder andere Zuhilfenahme an die Oberfläche gelangte und demzufolge Tiefenwasser ist.

 

Was für Möglichkeiten gibt es?

Gerade in Zeiten zahlreicher Möglichkeiten und postulierter Individualität stellt sich natürlich die Frage: was kann mein Wasser und wie lässt es sich auch dieses so alltägliche Getränk zu etwas Besonderem machen?

Grundsätzlich gilt, dass Trinkwasser lebensnotwendig ist und als sprichwörtliches Lebensmittel durch nichts anderes ersetzt werden kann. Doch nicht nur als Durstlöscher findet unser Wasser Anwendung sondern ebenso als Zusatz in Speisen wie Getränken und auch zum Kochen. Sonst gäbe es beispielsweise keine Suppen und auch die Zubereitung der allseits beliebten Pasta würde schwierig fallen.

Für noch eine Sparte ist Wasser sozusagen lebenswichtig: Sämtliche alkoholischen Getränke würden sprichwörtlich "ins Wasser fallen", gäbe es kein Quellwasser & Co., mit dem man den Destillationsvorgang starten könnte, bzw. jene Destillate später auf ein trinkbares Level bringen könnte. Und auch wenn der ein oder andere Whisky- und Rum-Trinker zunächst einmal die Nase rümpft, so steht doch eines fest: Wasser und Alkohol gehören zusammen.

Serviermöglichkeiten

Sieht man Wasser nicht nur als simplen, beinah langweiligen Durstlöscher, so wird klar, dass gerade mit Premium-Wasser auch ein bestimmtes Lebensgefühl transportiert und verbunden wird. Edle Dinners werden mit einer Flasche Voss ebenso bereichert werden wie rauschende Gartenpartys mit Fiji Wasser. Nicht umsonst erfreuen sich stilvolle Karaffen, Krüge und Ähnliches einer immer größeren Beliebtheit.

In diese Sparte fällt auch das neueste Phänomen der Umkehrosmose-Filterung, bei dem Wasser mit Edelsteinen und Ähnlichem versetzt wird. Vor allem in den USA erfreut sich dies großer Beliebtheit, da es nicht nur optisch etwas hermacht, sondern auch das Wasser "energetisieren" soll. Dies meint schlicht und einfach, dass man das zuvor entmineralisierte Wasser per Umkehrosmose-Filterung wieder mit Mineralien versetzt, die eine gewisse erwünschte Wirkung erzielen. So soll beispielsweise die Dreingabe von Amethyst beruhigend wirken, Kopfschmerzen lindern und einen unruhigen Schlaf verbessern.

Und wer sein Wasser nicht mit ungesund süßen Säften aufpeppen möchte, der tut dies neuerdings mithilfe von gesundem Obst, Kräutern und essbaren Blüten. Erfrischend schmackhafte Mischungen wie Himbeere, Limette und Minze lassen sich so ansprechend in eine durchsichtige Karaffe geben und ihren Tisch oder ihre Bar zu einem echten Hingucker werden.

Wasser & Alkohol

Unter Spirituosenliebhabern besteht seit jeher ein etwas zwiespältiges Verhältnis, wenn es um das Thema "Wasser und Alkohol" geht. Denn einerseits ist jedem klar: ohne Wasser in beinah jedem Schritt des Herstellungsprozesses (wenn man beispielsweise die Entstehung von Bier oder Whisk(e)y betrachtet) geht es nicht. Vom Mälzen, also dem Einweichen der Gerste in Wasser, über das Maischen bis zur Destillation spielt Wasser eine tragende Rolle. Nicht zuletzt werden Single Malt, Gin und Co. zudem vor dem Abfüllen mithilfe von Wasser auf eine Trinkstärke gebracht, die zuträglicher ist als ein Destillat in Fassstärke.

Doch auch hier scheiden sich die Geister, was sich nicht zuletzt daran zeigt, dass Cask Strength, Navy Strength und andere Abfüllungen in Fassstärke immer beliebter werden, ganz nach dem Motto: "Der wahre Kenner genießt sein Destillat so rein und unverfälscht wie möglich." Dass dies nicht verallgemeinert werden kann, wird Ihnen jedoch jeder Destillateur bestätigen, denn ein höherer Alkoholgehalt hat zwar meist auch ausgeprägtere Aromen zur Folge, hat jedoch gleichzeitig auch mit einem solch hohen Alkoholgehalt zu kämpfen, dass der Genuss dem ein oder anderen schwer fallen wird.

Bereits Jim McEwan, Master Distiller der Islay-Whisky-Destillerie Bruichladdich, hat eine gut verständliche und unkomplizierte Meinung zum Thema "Whisky und Wasser". "There is nothing wrong with adding water", sagt er, denn Wasser wird so gut wie in jedes stärkere Destillat gegeben, um es trinkbar zu machen. Und: die Dreingabe von Wasser kann gerade bei Whisky oder Rum dazu führen, dass wir andere Geschmacksebenen erkunden können, was ohne die Zugabe von Wasser nicht möglich gewesen wäre.

 

Wissenswertes zu Wasser

Nicht zuletzt sind beliebte Spirituosen wie Whisky und Vodka auch etymologisch gesehen mit Wasser eng verbunden. So wird Wasser im gälischen Schottisch als „uisge“ bezeichnet und Whisky als "uisge beatha", sprich "Wasser des Lebens". Und auch Vodka bedeutet in seinen slawischen Herkunftsländern übersetzt nichts anderes als "Wasser".

 

Wasser und Gesundheit

Etwas weiter oben hat die lebenswichtige Stellung des Wassers im menschlichen Leben bereits Erwähnung gefunden. Nun stellt sich die Frage: wieviel der bedeutenden Flüssigkeit soll denn nun zu sich genommen werden, damit es der Gesundheit zuträglich ist?

Der tägliche Mindestbedarf an Wasser kann wissenschaftlich und medizinisch weniger genau definiert werden, als im Volksmund oftmals geraten wird. Ein Mangel, so viel steht jedoch fest, kann schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. Schwindelgefühl und Durchblutungsstörungen bis hin zu Erbrechen und sogar einer Unterversorgung der Muskelzellen mit Sauerstoff können mögliche negative Auswirkungen sein. Trinkt man jedoch ein bis zwei Liter pro Tag, macht man sicherlich nichts falsch und ist weder über- noch unterversorgt.

Was viele nicht wissen: ein zu exzessiver Wasserkonsum (der allerdings bei beachtlichen 20 Litern pro Tag liegen würde) kann ebenfalls zu großen gesundheitlichen Schäden bis hin zur Wasservergiftung reichen, die permanente neurologische Folgen haben kann. Gerade auch Kinder und ältere Menschen sollten deshalb stets in adäquater Menge mit Wasser versorgt werden, damit diese nicht unter Mangelerscheinungen zu leiden haben.