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Nonino

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Nonino Grappa - Der beste Grappa Italiens

Nonino Grappa zählt ohne Zweifel zu den besten Grappas, die derzeit erhältlich sind. Und nicht nur das. Dass Grappa heute durchaus zu den nobleren Genussmitteln zählt und nicht mehr als schlichtes, sogar minderwertiges "Bauern-Getränk" abgestempelt wird, ist nicht unerheblich ein Verdienst der Familie Nonino, die sich nicht damit abfanden, dass Grappa weniger wert sein sollte als Cognac, Brandy und Co. So setzten sich Benito Nonino und dessen Frau Giannola für die Forschung ein, um das Destillierverfahren zu verbessern und um auch heimischen Trauben wieder einen angemessenen Platz auf italienischen Weinbergen zuzusichern. Sehen Sie selbst:

 

Die Geschichte der engagierten Familie Nonino

Erste urkundliche Erwähnungen einer Destillation von Wein sowie dessen Pressrückständen ist in Italien bereits seit dem Spätmittelalter bekannt. Da gerade auch Bauern, Soldaten und ärmere Leute dem italienischen Tresterbrand sehr zugetan waren und die Destillationskunst in früheren Zeiten noch nicht so ausgereift war wie heute, hatte Grappa lange Zeit mit einem schlechten Ruf zu kämpfen. Doch vor allem nach den Errungenschaften der Industrialisierung und technischer Verbesserungen rückte Grappa nach und nach in den Fokus von Feinschmeckern und Gourmets, die ihn adelten und zu beliebten Genießer-Bränden avancieren ließen.

Familie Nonino, bis heute Eigentümer und Produzenten des beliebten Nonino Grappas, hatten nicht unerheblich zur Verbesserung des Rufs beigetragen. Bereits 1897 war die familieneigene Brennerei in Ronchi di Percoto gegründet worden, unweit der Universitätsstadt Udine und der slowenischen Grenze. Auf den Gründer Orazio Nonino folgen seine Nachfahren, die es sich nach und nach zur Aufgabe machten, Grappa zu seinem verdienten Leumund zu verhelfen. Vor allem Benito Nonino und dessen Frau Giannola investierten viel Zeit und Mühen in die Grappa-Produktion und -Forschung. So machten sie es sich in den 70ern zur Aufgabe, antike einheimische Rebsorten wieder auf den Vormarsch zu bringen. Und 1973 läuteten sie mit ihrem ersten reinsortigen Grappa eine ganz neue Episode des Grappas ein.

Anfang der 80er schließlich kommt es zu einer weiteren Neuerung: man versuchte sich mit Erfolg an der Destillation der ganzen Traube (anstelle des Tresters) und schuf den Traubenbrand. Die edlen Destillate wurden dabei vom Glasbläsermeister der berühmten Murano-Werkstatt höchstpersönlich hergestellt, um die Besonderheit und italienische Handwerkskunst zu unterstreichen. Bis heute wird diese besondere Kollektion von namhaften Glasherstellern wie Baccarat und Riedel unterstützt.

1987 unternimmt man anlässlich des 90-jährigen Jubiläums der Brennerei einen weiteren innovativen Versuch: die Lagerung des Grappas in Holzfässern.

Der große Arbeitseinsatz und die Verdienste um italienische Wein- wie Grappa-Kunst sollten dabei nicht unverdient bleiben: 1998 erhielt Giannola Bulfoni Nonino vom italienischen Staatspräsidenten die Ernennung zum Cavaliere del Lavoro, der höchsten Auszeichnung für geleistete Arbeit. Zahlreiche Versteigerungen der beliebten Grappe für etliche Hundert und sogar Tausend Euro folgen ebenso wie der "Oscar del Vino" im Jahr 2002, bei der die Familie für ihren stetigen Einsatz, ihre hochwertige Qualität und ihre unermüdliche Forschung geehrt wurden. 2003 folgt der begehrte "Premio Leonardo Qualità Italia" und 2006 die Ehrendoktorwürde für Giannola. 2010 gewinnt Nonino Merlot auf der New York Ultimate Spirits Challenge die höchste Auszeichnung in der Kategorie Brandy Grappa und Eau-de-Vie. Dies sind einige Hinweise darauf, dass wir es mit einem spannenden und hochwertigen Edeldestillat zu tun haben, das als Aushängeschild des italienischen Grappas gelten kann.

 

Eine wahre Perle der Destillation – Die Herstellung eines Nonino

Fünf Brennereien mit je stattlichen zwölf Dampfbrennkolben stehen der Familie Nonino zur Verfügung um deren unvergleichlich köstlichen und beliebten Grappa herzustellen. Die Noninos selbst bezeichnen ihre Art der Herstellung als sogenannten Nonino-Produktionsprozess. Das heißt nicht nur, dass sämtliche Grappe aus traditionellem handwerklich produziertem Tresterbrand hergestellt werden. Nicht zuletzt hat auch die Reifung in Eichenholz- wie Stahlfässern sowie die liebevolle Verpackung in hochwertigen Glasgefäßen aus Baccarat- wie Riedel-Kristall einen großen Einfluss auf das Gesamtbild, mit dem sich Nonino Grappa seinen Verkostern präsentiert. Denn gerade auch ein nobles Äußeres vermag die Botschaft von einem edlen Inneren zu transportieren.

Die Rohstoffe

Grappa der Familie Nonino orientiert sich streng an den herrschenden Richtlinien, sodass die Basis ihrer köstlichen Brände aus frischen, mostreichen Traubentrestern gewonnen wird, die sofort nach dem Abstich des Mostes in der Brennerei abgebeert und zum Gären in Edelstahlbottiche gegeben werden. In den fünf handwerklich betriebenen Brennereien wird je nach Trestersorte destilliert und das Herzstück eines jeden Brandes gewonnen. Unbedingt erforderlich ist hier die Verwendung frischen Tresters, um den unvergleichlichen Traubengeschmack gewährleisten zu können. Andernfalls würde der Trester Nachgärungen unterliegen und Methylalkohol freisetzen. Diese würden sich deutlich bemerkbar im Enddestillat niederschlagen.

Die Fassreifung

Einige Destillate der Nonino Brennerei werden anschließend in Eichen- und anderen Fässern einer Reifung unterzogen, die vormalig beispielsweise Sherry beinhaltet hatten. Die Fässer sind von vergleichsweise kleinerer Form, was einen größeren Kontakt des Holzes zur Spirituose zur Folge hat. Und damit einmal mehr satten Geschmack und volle Aromen.

All die obig genannten Herstellungsschritte bedeuten einerseits größere Kosten für die Produzenten, andererseits jedoch auch beste Qualität und den vollen Geschmack der köstlichen Traube.

 

Das Sortiment

Das Sortiment der Destillerie aus dem Nordosten Italiens ist spannend und kontrastreich. Eine der beliebtesten und schmackhaftesten Reihen Noninos ist deren Monovitigno, der- der Name verrät es bereits- aus dem Trester einer einzige Rebsorte gewonnen wird. Diese Art der Grappa-Produktion entpuppte sich als solch großer Erfolg, dass viele andere Brennereien es der Familie Nonino nachtaten.

Pure Eleganz verströmen die Monovitigno Grappas aus weißen Rebsorten wie ihr "Lo Chardonnay di Nonino Grappa", der in Barriques reifte und Aromen nach Vanille und Gebäck sowie knuspriger Brotkruste verströmt. Auch "Il Prosecco die Grappa Nonino" glänzt golden aus dem Glas entgegen und weiß mit floralem Bouquet nach Mandeln und saftig grünem Apfel sowie Schokolade und Vanille zu betören. Rosen, Salbei und Vanille warten beim "Il Moscato" auf und bezaubern pur ebenso wie in Cocktails oder als edler Zusatz in einem Risotto.

Deutlich vollmundiger treten rote Grappas auf, wie beispielsweise "Il Merlot di Nonino Grappa Monovitigno", der von kristalliner Färbung ist und ein intensives Bouquet nach frisch gezupften Rosenblättern und Kirschkernen sein Eigen nennt.

Entscheiden Sie sich für einen Grappa der Tradizione-Reihe, werden Sie wie beim "Grappa Nonino 41° 1897" einen weißen Grappa aus weißem wie rotem Trester erhalten – edel und so, wie Sie sich einen "echten" Grappa vorstellen.

Rote und weiße Trauben dienten auch beim "Grappa Nonino Vuisinâr Riserva" als Grundlage. Die Besonderheit hier: er reifte in speziellen Wildkirschholz-Fässern. Dies ist definitiv bemerkenswert, da so gut wie jede Fassreifung von Whisky bis Rum sonst in Eichenholzfässern stattfindet. So erhalten wir ein exklusives und delikates Edeldestillat, das sanfte Bernsteinfarbe und weiche Geschmackserlebnisse mit sich bringt.