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Smirnoff Vodka

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Smirnoff


Smirnoff Vodka gehört zu den zehn meistverkauften Spirituosen der Welt. Dieser weltweite Erfolg war freilich noch nicht abzusehen, als Pjotr Arsenievich Smirnow, der Sohn eines illiteraten Kulaken, in den 1860er Jahren mit dem Aufbau einer Vodka-Brennerei bei Moskau begann, die zunächst unter dem Namen PA Smirnow firmierte. In den 1870er Jahren erfand Smirnoff das Holzkohlefilterverfahren, das von ihm weltweit erstmals zur Filterung von Spirituosen angewandt wurde. Seine Innovationsfreudigkeit bewies Pyotr Smirnow unter anderem auch dadurch, dass seine Destillerie als erste Werbung in Form von Zeitungsanzeigen schaltete.


Sein Sohn und Nachfolger, Vladimir Smirnow, konnte die Produktion auf mehr als vier Millionen Kisten Vodka pro Jahr ausweiten, verlor seine Firma jedoch im Zuge der Verstaatlichung der Spirituosen-Industrie im Jahr 1904. Während der Oktoberrevolution floh Smirnow mit seiner Familie zunächst nach Konstantinopel und 1924 nach Lwów (das heutige Lviv in der Ukraine), wo er wiederum eine eigene Brennerei aufbaute. Seinen Namen änderte er nun in die westliche Schreibweise "Smirnoff" um und exportierte bald nach ganz Europa, wofür er 1925 eine zweite Destillerie in Paris aufbaute.


In den 1930er Jahren verkaufte Smirnoff an den ebenfalls aus Russland stammenden Amerikaner Rudolph Kunett die Lizenz, Smirnoff-Vodka in Nordamerika zu produzieren. Die Absatzzahlen auf diesem Markt blieben aber zunächst weit hinter den Erwartungen zurück, bis Smirnoff in Kentucky damit begann, seine Flaschen mit Korken zu verschließen und als "weißen Whisky, ohne Geschmack und ohne Geruch" zu bewerben, was sich als voller Erfolg herausstellte.


Mit dem Fall der Berliner Mauer wurde der osteuropäische Markt eines der wichtigsten Standbeine von Smirnoff, da vor allem die Russen "Vodka made in USA" dem oft minderwertigen Wodka heimischer Produktion vorzogen. Heute ist Smirnoff Teil des weltgrößten Spirituosenkonzerns Diageo und wird in 130 Ländern der Welt verkauft.

Smirnoff konnte seine starke Stellung auf den internationalen Märkten vor allem auch durch eine massive Ausweitung seiner Angebotspalette behaupten. Bestseller ist sicherlich der Smirnoff Red Label (auch als Smirnoff No. 21 bekannt), der einer dreifachen Destillation und zehnfachen Filterung unterworfen wird und sich durch außergewöhnliche Reinheit und Weichheit sowohl für den puren Genuss als auch als Grundlage für eine Vielzahl von Cocktails und Mixgetränken eignet.


Ihm folgte eine bald unüberschaubare Anzahl von Vodkas, aromatisierten Vodkas und Alkopops, die alle durchnummeriert sind und als solche leicht eingeordnet werden können. So ist der Smirnoff No. 55 (oder Smirnoff Black Label) ein hochwertiger, nicht aromatisierter Vodka, der im Small Batch-Verfahren in einer Kupferbrennblase destilliert wird. Diese Reihe wird vervollständigt durch den Smirnoff No. 57 (Smirnoff Blue), der mit 45% über einen höheren Alkoholgehalt verfügt als die beiden vorgenannten Destillate.


Hinter den fortlaufenden Nummer Smirnoff 60 bis (heute) 120 versorgt Smirnoff die internationalen Märke mit aromatisierten Vodkas und Alkopops, die allesamt auf dem Smirnoff 21 basieren. Die bekanntesten darunter sind zum Beispiel der mit Chilli und Pepperoni aromatisierte Smirnoff Bloody (No. 65), der Smirnoff Twisted Watermelon (No. 69) und ganz besonders der Smirnoff Ice Triple Filtered (No. 97), der mit nur 5% Alkoholgehalt als schmackhafter Durstlöscher eine echte Konkurrenz zum Bier darstellt.


Als neueste Produkte wurden in den letzten Monaten der Smirnoff Fluffed Marshmallow und der Smirnoff Whipped Cream vorgestellt, die beide auf dem US-amerikanischen Markt bereits gut etabliert und nunmehr auch bei uns erhältlich sind.